Google Chrome will Seiten mit langen Ladezeiten abstrafen und kennzeichnen

Die Ladezeiten sind für jeden Internetuser ein wichtiger Faktor. Nun will das amerikanische IT-Unternehmen Google mit seinem Chrome-Browser lahme Webseiten an den Pranger stellen.

Google hat mit einem neuen Feature im November für Aufsehen untern den Webentwicklern gesorgt. Sie wollen nämlich alle Seiten die zu lange Ladezeiten in deren Browser Chrome haben kennzeichnen und dadurch zur Optimierung der Seiten durch die Seitenbetreiber zwingen.

Google machte diese bereits vor einigen Jahren mit der HTTPS-Verschlüsselung. Sie verschlechterten das Ranking in der Google Suche, um somit die Betreiber zur Umstellung auf HTTPS zu zwingen. Mit Erfolg! Ähnliches soll nun mit der Ladezeit passieren. Wie konkret das aussehen könnte, dazu hat sich der Konzern noch nicht geäußert. Möglich wäre ein Ampelsystem zur Kennzeichnung langer Seitenladezeiten und eine Abstrafung in der Google-Suche.

Natürlich ist dies auch für Google von Vorteil, denn wenn sie nun alle Webentwickler und Seitenbetreiber von Haus aus zwingt die Ladezeiten zu optimieren, muss Google nicht vorrangig die Leistung von Google Chrome optimieren.

Eines ist gewiss: Google hat mit dem Chrome Browser bereits seit Jahren die Nase vorne und somit auch die Macht in der Hand zu bestimmen was im Internet passiert. Als Webagentur orientiert man sich natürlich auch am Chrome Browser, wo schon seit Jahren kein Weg vorbeiführt. Microsoft ist schon lange nicht mehr die Nummer 1 auf dem Browsermarkt und auch der neue Edge Browser will nicht so richtig in die Gänge kommen. Somit bleibt Google klar an der Spitze.

Wann die neue Kennzeichnung im Chrome Browser zu sehen ist, ist derzeit noch unbekannt. Das Unternehmen könnte aber bereits Anfang 2020 damit starten. Eventuell gibt der Ladebalken dann mit einer veränderten Farbdarstellung über die Effizienz der Ladezeit Auskunft. Wir sind gespannt und bleiben dran an der Thematik.

Über den Autor:
Ing. Manuel Studener
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Bereits seit 2005 ist Manuel in der IT-Branche tätig. Vom angestellten technischen Leiter in einem Linzer Betrieb folgte im Jahr 2012 die Gründung eines Einzelunternehmens, welches durch jahrelange Partnerschaft und Beteiligungen zur Gründung der Agentur codeaware GmbH führte.

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